Psychotherapie
Menschen kommen nicht mit einer Diagnose zu mir, sondern mit einem Zustand. Etwas ist zu viel geworden, etwas fehlt, etwas wiederholt sich. Oft lässt es sich zunächst gar nicht genau benennen. Es ist nur spürbar, dass das Leben nicht mehr so trägt wie früher. Genau dort beginnt Psychotherapie: bei dem, was Sie gerade erleben, nicht bei einer Einordnung. Die Probleme müssen nicht groß klingen, um ernst genommen zu werden. Es reicht, dass sie Ihnen wieder und wieder im Weg stehen.
Menschen kommen nicht mit einer Diagnose zu mir, sondern mit einem Zustand. Etwas ist zu viel geworden, etwas fehlt, etwas wiederholt sich. Oft lässt es sich zunächst gar nicht genau benennen. Es ist nur spürbar, dass das Leben nicht mehr so trägt wie früher. Genau dort beginnt Psychotherapie: bei dem, was Sie gerade erleben, nicht bei einer Einordnung. Die Probleme müssen nicht groß klingen, um ernst genommen zu werden. Es reicht, dass sie Ihnen wieder und wieder im Weg stehen.
Ich arbeite als Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision nach der Existenzanalyse von Alfried Längle. Das heißt für Sie: Wir schauen gemeinsam auf Ihr Erleben, auf das, was Ihnen wichtig ist, und auf den Spielraum, den Sie in Ihrer Situation tatsächlich haben. Wie das konkret aussieht, beschreibe ich auf der Seite zur Existenzanalyse. In meiner Praxis in Wien nehme ich mir dafür die Zeit, die es braucht, in der Regel eine Einheit von 50 Minuten pro Woche, als Einzeltherapie für Erwachsene. Es gibt viele psychotherapeutische Richtungen, etwa Psychoanalyse, Verhaltenstherapie oder systemische Therapie. Keine davon ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist, ob Sie sich in der Arbeit verstanden fühlen und ob die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Psychotherapeutin oder Ihrem Psychotherapeuten trägt. Mein Wunsch ist, dass Sie sich hier in Ruhe verstehen lernen, nicht dass Sie sich erklären müssen.
Womit ich Sie begleite
Die folgenden Seiten beschreiben Zustände, in denen sich viele Menschen wiederfinden. Sie müssen sich keiner davon zuordnen. Wenn Sie beim Lesen merken, dass etwas Sie anspricht, ist das schon ein guter Anfang.
Innere Unruhe. Sie kommen nicht zur Ruhe, auch wenn äußerlich nichts drängt. Die Gedanken hören nicht auf, der Körper bleibt angespannt, der Schlaf wird flach. Wenn Sie nicht zur Ruhe kommen
Erschöpfung, Überforderung und Stress. Alles geht weiter, nur Sie nicht mehr. Was früher leicht war, kostet Kraft, und die Erholung reicht nicht mehr aus. Wenn die Kraft nicht mehr reicht
Einsamkeit und Beziehungskonflikte. Sie fühlen sich allein, auch unter Menschen. Es gibt Kontakte, aber keine Nähe, die Sie erreicht. Wenn Sie sich einsam fühlen, auch unter Menschen
Ängste und Sorgen. Die Angst bestimmt, was Sie tun und was Sie lassen. Sie verengt den Alltag, manchmal schleichend, manchmal in Wellen. Wenn Angst den Alltag bestimmt
Trauer und Verlust. Ein Mensch, eine Beziehung, eine Lebensphase ist gegangen. Die Welt läuft weiter, aber für Sie ist etwas stehen geblieben. Wenn ein Verlust bleibt
Fragen nach Sinn, Orientierung und persönlicher Entwicklung. Äußerlich passt vieles, und trotzdem fehlt das Wozu. Sie fragen sich, ob das Ihr Leben ist. Wenn die Frage nach dem Wozu bleibt
Psychotherapie im höheren Alter. Die Tage sind stiller geworden, Menschen fehlen, der Körper setzt Grenzen. Auch im höheren Alter lohnt sich ein Gespräch. Wenn Sie denken, dafür sind Sie zu alt
Und wenn mein Thema nicht dabei ist?
Dann ist das kein Hindernis. Die sechs Seiten sind Einstiege, keine Bedingungen. Viele Anliegen lassen sich keiner Überschrift zuordnen, und manche ändern sich im Laufe der Gespräche. Beziehungsfragen, Konflikte in der Familie, in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz, Fragen der Sexualität, Entscheidungen, die anstehen, Fragen des Älterwerdens oder die eigene Lebensgeschichte haben in der Psychotherapie ebenso Platz.
Ein Zustand, der oft dazwischen liegt, ist die Veränderung selbst. Ein Neubeginn nach einer Trennung, ein Berufswechsel, der Auszug der Kinder, eine Pensionierung. Solche Übergänge sind keine Krankheit, aber sie können den Boden unsicher machen. Vertrautes fällt weg, Neues ist noch nicht da. In solchen Phasen kann es helfen, sich begleiten zu lassen und mit jemandem zu sprechen, der nicht Teil des eigenen Umfelds ist und nichts von Ihnen erwartet, außer dass Sie da sind.
Wenn im Erstgespräch deutlich wird, dass eine andere Form der Unterstützung besser passt, etwa eine ärztliche Abklärung oder eine spezialisierte Einrichtung, sage ich Ihnen das offen und helfe bei der Orientierung.
Wie ein Anfang aussieht
Der erste Schritt ist eine Nachricht oder ein Anruf. Sie müssen dafür nichts vorbereiten und Ihr Anliegen nicht in Worte fassen können. Im Erstgespräch lernen wir uns kennen, Sie erzählen so viel, wie Sie möchten, und wir klären gemeinsam, ob es passt. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob und wie wir weitergehen. Wie das Erstgespräch im Einzelnen abläuft und welcher Rahmen gilt, lesen Sie auf der Seite Praxis. Wer ich bin und wie ich arbeite, erfahren Sie unter Über mich.
Alles, was Sie mir erzählen, unterliegt der Verschwiegenheit. Das gilt vom ersten Kontakt an.
Häufige Fragen
Muss ich wissen, was mit mir los ist, bevor ich komme?
Nein. Die meisten Menschen kommen mit einem Gefühl, nicht mit einer Erklärung. Das Sortieren ist Teil der gemeinsamen Arbeit, nicht ihre Voraussetzung.
Was kostet eine Einheit?
Eine Einheit dauert 50 Minuten und kostet 80 EUR. Ich arbeite mit Selbstzahlerinnen und Selbstzahlern. Da ich mich in Fachausbildung unter Lehrsupervision befinde, gibt es keine Kassenrefundierung. Absagen sind bis 48 Stunden vorher kostenfrei.
Für wen ist das Angebot gedacht?
Für Erwachsene in Einzeltherapie. Für Kinder und Jugendliche oder für Paare helfe ich Ihnen gern, eine passende Psychotherapeutin oder einen passenden Psychotherapeuten zu finden. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen passt, klären wir das im Erstgespräch.
Wenn Sie möchten, vereinbaren wir ein Erstgespräch. Termine gibt es nach persönlicher Vereinbarung.